Bäckerei und Café Happy
Bäckerei und Café Happy (2010). Schaffhauserstrasse 473. Neueröffnung um Ende 2009. Standort direkt bei der Haltestelle Seebacherplatz. Die Bäckerei übernahm das Lokal
des vormaligen Video-Shops. Die Bäckerei Happy an der Schaffhauserstrasse ist eine Filiale der Bäckerei Happy AG. Ihr schon früher eröffnetes Geschäft in Zürich befindet sich an der Dienerstrasse 32. Vormals war die Bäckerei eine GmbH. Die Firma bezweckt, eine Bäckereikette aufzubauen. Der Firmeninhaber heisst Yakup Aidin. Er entstammt einer Bäckersfamilie aus Ankara, wo er auch seine Lehre als Bäcker gemacht hat. Nachdem er in die Schweiz kam, lernte er zuerst, was die Schweizer so an Gebäck mögen. Seinen ersten grossen Erfolg machte er dann mit seinen Gipfeli und seinen Schoggigipfeli, von denen er täglich mehrere hundert verkaufen konnte. Das Erfolgsgeheimnis der Letzteren soll seine Pralinenfüllung sein. Da die Dienerstrasse des nachts eher etwas duster war, hielt er die Bäckerei abends länger offen, dann öffnete er sie auch am Morgen früher und sorgte so für mehr Licht an der Strasse, was vom Publikum sehr geschätzt wurde und sich auch darin äusserte, dass sein Umsatz laufend stieg. Seine Hauptbäckerei an der Dienerstrasse ist heute 24 Stunden am Tag offen und der Laden läuft. Yakup Aidin meint, dass er nachts fast mehr umsetze als am Tag. Nun wagte er mit einer Filiale den Sprung nach Seebach.
Seine türkische Herkunft bringt ihm einen gewissen Vorteil, denn die Türkei ist europaweit bekannt für ihr feines Süssgebäck. Dennoch richtet sich sein Angebot in erster Linie an die lokale Kundschaft. Und weil in seinem Heimatland die Leute das Süssgebäck viel 'klebriger' mögen, musste er ganz ordentlich umlernen, bis er den hiesigen Geschmack traf. Er bietet neben seinem feinen Brot und den bereits erwähnten Schoggigipfeli auch Blätterteigstrudel, Vogelnestli, Schokoladenschaum-, Schwarzwälder- und Himbeertorten an, um nur ganz wenige seiner Spezialitäten zu nennen.
Yakup Aydin ist verheiratet und hat Kinder. Auch wenn er manchmal bis zu 16 Stunden am Tag im Geschäft verbringt, widmet er sich ihnen so oft es geht. Er hofft, dass diese dereinst sein Geschäft übernehmen. Er legt da grossen Wert darauf und bedauert es, dass Familienunternehmen in der Schweiz nicht mehr so im Schwange sind.
Quellen
- OGS-eigene
- Kurzfassung aus den Berichten im Tages-Anzeiger und im Tagblatt der Stadt Zürich vom Februar 2009.










