24h-Bäckerei: Happy Beck

Zimmermanns 24h-Bäckerei: Happy Beck
Die letzte Runde ist getrunken, das Bierglas leer. Ich schwanke mit einer Freundin aus dem Club und merke an der frischen Luft,
dass mein Magen knurrt. Der Heisshunger nach einer durchzechten Nacht. Der alkoholisierte Körper schreit nach Wasser und Elektrolyten. Ignoriere ich das, laufe ich Gefahr, vom Kater heimgesucht zu werden. Deshalb schwöre ich auf den Happy Beck. Die Nachtbäckerei an der Dienerstrasse ist längst kein Geheimnis mehr, die Schlange reicht zwischen 2 und 5 Uhr meist bis draussen. Doch wer denkt, er müsse warten, irrt! Kaum je habe ich so zackige Verkäufer gesehen – und das erst noch mitten in der Nacht. Ich muss «Spinatstrudel» und «Mozzarellatasche» nicht mal fertig ausartikulieren, schon liegen sie im Ofen und zack in meiner Hand. Schon fast rituell teile ich die Errungenschaft mit meiner Ausgehpartnerin. Kauend machen wir uns auf den Heimweg, trinken zuhause reichlich Wasser – und bedanken uns am katerfreien nächsten Morgen still beim Happy Beck.










